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Artikel zu Startup-Ambitionen im JSIS erschienen

27.04.2026

Trifft die These „VC oder Pleite“ tatsächlich auf jeden Gründer zu? In dem neusten Artikel von Prof. Dr. Tobias Kollmann und Dr. Anna Pröpper mit dem Titel „What You Want is What You (Maybe) Get – The Influence of the Ambitions of Founders on the Financing of their Startups“ im Journal of Strategic Innovation and Sustainability (Bd. 21, Nr. 1, 2026) geben die Autoren die Antworten darauf.

Die Realität sieht so aus, dass nicht jeder Gründer einen 100-fachen Exit oder einen Börsengang anstrebt. Viele legen mehr Wert auf langfristige Stabilität und lineares Wachstum als auf die hohen Erwartungen externer Investoren. Tatsächlich braucht oder will nicht jeder Gründer sein Unternehmen mit Hilfe eines externen Investors finanzieren. Zudem hat nicht jeder Gründer das Ziel, sein Start-up zu einem rasanten Wachstum mit möglichst vielen Mitarbeitern und maximalem Umsatz/Gewinn zu entwickeln, das zu einem Börsengang als Exit führt – weder für sich selbst noch für externe Investoren. Nicht wenige Gründer streben ein langfristiges lineares Wachstum an und betrachten die Finanzierung als Mittel zum Zweck, anstatt sich von den Erwartungen der Investoren leiten zu lassen. All diese Umstände spiegeln sich in den unterschiedlichen Ambitionen der Gründer für ihre Start-ups wider und in den Auswirkungen, die dies auf die Erwartungen der Investoren hat.

In diesem Artikel untersuchen Kollmann/Pröpper – ausgehend von unternehmerischen Ambitionen – die Auswirkungen der verschiedenen Startup-Typen auf (1) das Ziel der Umsatz- und Gewinngenerierung bzw. -maximierung, (2) den Kapitalbedarf, (3) die Finanzierung durch Business Angels und (4) die Finanzierung durch Risikokapital anhand einer Studie mit 553 Start-ups aus Deutschland.

Kollmann, T./Pröpper, A. (2026): What You Want is What You (Maybe) Get — The Influence of the Ambitions of Founders on the Financing of their Startups. (2026), in: Journal of Strategic Innovation and Sustainability, Vol. 21, Nr. 1, S. 12-38.

Hier geht es zum Artikel (Open Access):

https://doi.org/10.33423/cvk87v19